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2018 - JURYPREIS

Es ist nicht nur der Witz und das Können, was uns hier entgegenspringt oder die schaurig-verstörende Stimmung die uns umspielt und einnimmt wie heißes Badewasser und der wir uns wie an Fäden aufgehängt hingeben. Es ist ausnahmsweise und vor allem die Geschichte um das Video herum. Es ist die Tatsache, dass es dieses Video gibt, weil ein paar Menschen an eine komplett bekloppte Idee geglaubt haben. Das Video, was wir gleich zu sehen bekommen ist das weltweit erste Musikvideo, das mit einem speziellen Konverter auch optisch über eine Vinyl-Platte abgespielt werden kann. Mit der Verleihung des Jury Preises an die diesjährigen Gewinner verneigen wir uns auch vor allen Nerds, Freaks und positiv Besessenen um Euch zuzurufen: Ihr seid die Geilsten, macht bitte weiter. Der Jury-Preis 2018 geht an The Courettes mit Voodoo Doll. (Das Video im Original können wir hier nicht zeigen, weil es nicht online veröffentlicht werden darf, aber hier ein paar Ausschnitte)

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2018 - THE PLANETOIDS: ROCK PAPER SISSORS

Dieses Animationsvideo von Tarik Badaoui an dem er zwei Monate als Bachelorprojekt arbeitete wurde zurecht mit der Note 1 bewertet. Aus unzähligen alten Fotos hat er Details rausgeschnitten, neu montiert, animiert und diese perfekt auf die Musik abgestimmt. Mit einem Humor, der auch an alte Monty Pythons Animation aus den 70er Jahren erinnert, sowie ein gutes Gespür für Timing und Rhythmus ist hier was außergewöhnliches gelungen. Der groovige Space Pop der Planetoids aus Hannover bringt nicht nur die Fotos in Schwingungen, sondern hat auch das Publikum verzückt und gegen harte Konkurrenz überzeugt.

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2017 - JURYPREIS

Der Jurypreis, und damit 333 Vinylsingels mit dem Song Love From A Distance von VIOLENCE IS FOR LOVERS geht an Henrik Paro und Benè Hoyns. Die Jury honorierte den Mut und die neue Herangehensweise an ein Thema. So wurden echte Videobotschaften von Liebespaaren, die sich die Partner hin und her geschickt haben, auf Nationalflaggen gelegt. Textpassagen wurden dann mit dem Flaggenalphabet "übersetzt" und das ganze mit digitalen Filtern dem Rhythmus der Musik angepasst. Sehr ungewöhnlich.

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2017 - ITCHY: OUT THERE

Die Bremer Filmemacher Urs Mader und Simon Wahlers von MFG haben ein aufwendiges wie überraschendes Lyric-Video zu  „Out There“ von den Punkrockern ITCHY (ehemals Itchy Poopzkid) in der Neustadt -Kneipe „Auszeit“ gedreht. Auch wenn die Dreharbeiten bereits 2014 stattfanden und die beiden das Video auf den letzten Drücker einreichten, hat es das Publikum komplett überzeugt. Ob nun alte Computer und Handyhardware oder 80er-Jahre Autogrammkarten bis hin zu mit Textzeilen versehenden Bierflaschen, ist dieses rasante Musikvideo ein echte Hingucker.

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2016 - JEAN LUKE: GHETTO

Der Singende Comiczeichner, oder der zeichnende Musiker Jean Luke holt zum zweiten mal die "goldene Wurst". Sein Song Ghetto, der eine musikalische Mischung aus Singer Songwriter trift Grandmaster Flash ist, besticht durch eine simple aber gute Idee. Alle Protagonisten tragen Kartons auf den Köpfen, Mund und Augen wurden dazu gezeichnet und animiert. Der Text und das spielen mit Klischees rundet das Video ab.

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2015 - VONNEBRINK: REST IN DUST

Der Bremer Cowboy Simon Quell schickt sich im Video zu „Rest In Dust“ als Vonnebrink mit der Rakete ins Weltall. Mit Düsenantrieb gewann er bei der großen Musikvideo Show schon das zweite mal den begehrten ersten Platz. Mit einem selbstironischen Wettrennen in schwarz/weiß mit einem Alien konnte er das Rennen mal wieder für sich entscheiden.

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2014 - FERD: ALTBAU

Eine Hymne an den Bremischen Baustil. Die Mitglieder der Bremer Band FERD wohnen in Hastedt, im Viertel, in Peterswerder und in der Neustadt und wissen worüber sie rappen. Mit ihrem Musikvideo "Altbau" greifen sie den alten Zwist zwischen Altbau- und Neubaubewohnern auf: Wer ist eigentlich cooler? Damit trafen sie genau den Nerv des Publikums. Filmemacher Boxer ist für alle FERD Videos verantwortlich.

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2013 - Vonnebrink: Bounty Hunter

Der Mediengestalter und Musiker Simon Quell hat mit seinem ein Mann-Projekt Vonnebrink das Publikum überzeugt. Der Countrysong Bounty Hunter überrascht mit einer maritimen Variante des klassischen Western-Showdowns. Auf hoher See kommen statt Pistolen Kanonen und ein Außenboard-Motor als Waffe zum Einsatz. Mit trashigen Papierschiffchen und einfacher Animation traf er den Lach-Nerv der Zuschauer. Gratulation!

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2012 - Wurst&Feinkost: Taten sprechen

Die Rapper von "Wurst&Feinkost" arbeiteten fast ein halbes Jahr an ihrem Video "Taten sprechen". Der selbstgedrehte Clip von Bandmitglied Gabriel Wunderlich ( freiberuflicher Mediengestalter - Bild&Ton) spielt in einer verlassenen Bauruine am Bremer Stadtrand und besticht vor allem durch außergewöhnliche und aufwändige Perspektivenwechsel, die auch beim Publikum für viel Begeisterung und lobende Zwischenrufe sorgten. Die Flugbilder stammen von Kolja Knispel und seinem Kopter. Er ist hauptberuflich Kameramann.

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2011 - Flo Mega: DDR

Der Filmemacher und Grafiker Silan Bekjaron zeichnete den Bremer Soul-Musiker und animierte den groovenden Song im perfekt passenden Retrolook in schönen Farben und mit tollen Ideen. Das große Talent von Musiker und Videomacher sind belohnt worden. 

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2010 - Kazooya: Wenn die Haake kracht

Das Hip Hop Stück "wenn das Haake kracht" von Kazooya wurde von Filmemacher Viktor Kalafus in der Bremer Lila Eule und an der Sielwall Kreuzung gedreht. Es geht um das Bremer Nachtleben im Viertel unter Einfluss von übermäßigen Haake Beck Genuß. Die sehr unterhaltsame und launige Stimmung bei den Dreharbeiten wurde gut eingefangen und überzeugte so das Publikum.

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2009 - Jean Luke: Alkohol

Animation: Mario Ellert, alias Jean Luke. Der Zeichner und Grafiker schuf eine Figur Namens Jocko Locko und lies Sie die nächtlichen Abenteuer und Saufgelage von Jean Luke nachleben. Dabei entstand ein wunderbares unterhaltsames Video.

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2008 - The Bernie & The Jörgi: Warum singen alle so wie Robert Smith

The Bernie & The Jörgi mit "Warum singen alle so wie Robert Smith". Regie Karo Müller. Kamera: Boris Becker, Mediengestalter. Ein trashiges und unterhaltsames Low Budget Video, in der Turnhalle beim Sport gedreht, überzeugte die Besucher durch Witz und Selbstironie.

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2007 - Quio: So Dazed

Quio mit dem Video "So Dazed" welches in den Babelsbergstudios von der Bremerin Christine Lang gedreht wurde. Ihre Kurzfilme "Die Babysitterin " (2005) und "Quio: So Dazed" (2006) laufen international auf vielen Filmfestivals und wurden mehrfach ausgezeichnet. Ihr Diplomfilm "Gloria" (2006) wurde für den First Steps Award 2006 nominiert.

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2006 - Pentatones: LGB

Das unter Wasser gedrehte Video "LGB" von den Pentatones. Regie und Kamera: Hannes Waldschütz (Gewinner des Digital Sparks Award 2007)und Ingo Schmid (IF Concept Award Silver & ADC Auszeichnung im Bereich "Abschlussarbeiten")